Band 13: “Auf ehrliche und anständige Gegnerschaft” Ferdinand Lassalle und der F. A. Brockhaus-Verlag in Briefen und Kommentaren. Herausgegeben von Erhard Hexelschneider und Gerhild Schwendler. 2000. 195 S. (ISBN 3-447-04286-9) EUR 36. -, Vorzugspreis für Mitglieder des Leipziger Arbeitskreises zur Geschichte des Buchwesens: EUR 30, -

Briefwechsel zwischen Autoren und ihren Verlegern gehören zu den aufschlußreichsten Dokumenten der Kulturgeschichte. Dies gilt insbesondere für die hier erstmals vorgelegte Korrespondenz von Ferdinand Lassalle, einem Wegbereiter der deutschen Arbeiterbewegung, und Heinrich und Eduard Brockhaus, den bürgerlich-liberalen Inhabern des Großunternehmens von F. A. Brockhaus in Leipzig. Im Mittelpunkt steht die Veröffentlichungsgeschichte von Lassalles Hauptwerk Das System der erworbenen Rechte (1861). Die Briefe werfen nicht nur ein Schlaglicht auf den normalen Alltag des Verlagsgeschäfts und die Sorgen eines materiell durchaus nicht auf diese Publikation angewiesenen Autors, sondern bieten ebenso Einblicke in den schriftstellerischen Schaffensprozeß, in die geschäftliche Position des Verlagshauses und die politischen Beziehungen zwischen Sozialisten und Liberalen. Der Briefwechsel wird durch drei einleitende Essays, detaillierte Stellenkommentare und ein Personenregister in umfassender Weise erschlossen.

Inhalt
EINFÜHRUNGEN
Erhard Hexelschneider: Ferdinand Lassalle und der F. A. Brockhaus-Verlag
Wolfgang Schröder: "... ausgeprägter Sohn der neuen Zeit": Der Frühvollendete auf der Suche
Hermann Klenner: Lassalles Theorie der erworbenen Rechte und die Rechtsphilosophie seiner Zeit
BRIEFWECHSEL
Gerhild Schwendler: Einleitung zum Textkorpus
Textkorpus Dokument 1-83

Abkürzungsverzeichnis
Personenregister

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